Allgemeines

Implantate zum Ersatz fehlender Zähne und zur Verankerung von Zahnersatz sind heutzutage aus der Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken. Jährlich werden mittlerweile in Deutschland über 1.000.000 Implantate gesetzt.

Zu zahlreich sind die Vorteile der implantatgetragenen Zähne:
  • Wiederherstellung einer geschlossenen Zahnreihe unter Schonung der gesunden Zahnsubstanz von benachbarten Zähne, Vermeidung langspanniger Brücken
  • Vermeidung oder Ablösung von herausnehmbarem Zahnersatz
  • Sichere, kippelfreie Verankerung von abnehmbaren Zahnersatz
  • Erhaltung des Kieferknochens durch Einleitung von Kaukräften über die Implantate.
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik, die dem Patienten in einem chirurgischen Eingriff unter guter Betäubung eingepflanzt werden. Diese Behandlung ist völlig schmerzfrei, die Wunde heilt im Normalfall binnen weniger Tage.

Durch die Fortschritte der Implantologie sind die Einpflanzungen von Implantaten sehr sicher geworden. Seit 1982 werden Implantate von den wissenschaftlichen Gesellschaften als „bewährtes Verfahren“ angesehen. Durch eine optimale Positionierung der neuen Wurzeln sind die Kronen selbst für den Patienten kaum von den eigenen Zähnen zu unterscheiden. In sehr vielen Fällen ist deshalb das Implantat die beste Versorgungsform.

Bevor Ihnen ein Implantat gesetzt wird, sind einige Fragen zu klären:
1. Sind in Ihrem Fall Implantate möglich und medizinisch sinnvoll?
2. Welche Risiken bestehen für den chirurgischen Eingriff?
3. Wie sind die langfristigen Erfolgsaussichten zu bewerten?

Alle diese Fragen werden wir Ihnen für den individuellen Behandlungsfall beantworten. Zur Unterstützung ist dafür in einigen Fällen eine besondere Diagnostik erforderlich: ein dreidimensionales Volumentomogramm des Kiefers (DVT), das die Situation schon vor der OP genau abschätzen läßt. Dadurch können wir für Sie genau planen, welche Behandlungsschritte erforderlich sind. Besonders im Oberkiefer-Seitenzahnbereich sind vor der Setzung der Implantate oft knochenaufbauende Maßnahmen durchzuführen. Nach Einheilzeit des Knochens entsteht ein fester Halt für die Implantate, der den langfristigen Erfolg garantiert.

Weitere Informationen zum Herunterladen finden Sie bei der Bundeszahnärztekammer unter www.bzaek.de/patient-inneu.asp

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Computerunterstützte, navigierte Implantation

Fortschritte in der 3D-Diagnostik (siehe DVT) und spezielle Planungssoftware ( z.B. med3D) ermöglichen es uns, die Implantatplanung und Implantatsetzung präziser als früher durchzuführen und damit die Sicherheit und Vorhersagbarkeit der Implantatversorgung deutlich zu steigern.

Nachbarstrukturen wie Nerven, Nachbarzähne oder Kieferhöhle werden noch sicherer geschont, als dies anhand einer Behandlungsplanung mit der konventionellen zweidimensionalen Panormaröntgenaufnahme möglich ist. Der vorhandene Knochen wird optimal ausgenutzt und zum Teil werden Knochenaufbauten überflüssig. Die genaue Übertragung der Planung in den Mund ist durch eine hochpräzise Führungsschablone und spezielle Bohrer-Hülsensysteme gewährleistet.

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Sofortimplantation und Sofortversorgung

Die Sofortimplantation unmittelbar nach Extraktion eines Zahnes ist seit Ende der 80er Jahre eine bei bestimmten Voraussetzungen erfolgreich durchführbare Behandlungsmodalität. Bei besonders günstigen Knochen- und Weichgewebsverhältnissen und hoher Stabilität der Implantate kann direkt der Zahnersatz eingebracht werden.

Dieses Vorgehen bedarf einer besonders sorgfältigen Planung, die durch die Anwendung der 3-dimensionalen Diagnostik mit dem DVT deutlich verbessert wurde.

Die Vorteile der Sofortimplantation sind der Zeitgewinn, das häufig nicht mehr erforderliche Aufschneiden des Zahnfleisches und damit die Verringerung von Schwellung und Wundschmerzen.

Durch die Einführung der computerunterstützten-hülsengeführten Implantation ist die Präzision der Implantation zusätzlich optimiert worden. Dieses Vorgehen kommt daher bei uns routinemäßig zur Verwendung.

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